Jetzt ist es schon wieder eine Woche her, daß wir aus dem Winterschlaf erwacht sind und zu unserem Heimspiel fahren durften! Wir sind natürlich rechtzeitig losgefahren, damit wir auch noch einen Parkplatz vor der Stadthalle bekommen. In zehn Minuten waren wir da und hatten die freie Auswahl. Herz was begehrst Du mehr. Nun galt es, die restliche Zeit bis zur Öffnung der Halle  totzuschlagen. Während einige der Aussteller noch letzte Arbeiten verrichteten, rauchten wir noch ein Zigarettchen  und waren voller Vorfreude auf den Tag.

Jutta hatte ihren Merkzettel, was sie so alles einkaufen möchte parat und ich ließ einfach alles auf mich zukommen. Pünktlich um 10:30 Uhr öffneten sich die Pforten und eine ansehnliche Zahl von Besuchern strömte in die Halle. Ja es war kaum zu glauben, aber schon zu Beginn der Ausstellung war an vielen Stellen kaum noch ein Durchkommen möglich!

Es waren ca. 47 Aussteller am Start, wobei wir leider auf die div. Engländer verzichten mussten, denn zur gleichen Zeit fand auch in Birmingham die große Frühjahrsmesse statt. Schade eigentlich, denn sie sind eine echte Bereicherung. Die Aussteller und weitere Infos zur Messe finden Sie hier: “miniaturen-art”. Hier finden Sie auch die “neuen” Aussteller, die uns das erste Mal mit ihrem Sortiment beglückten,

 

 

So ließ ich mich auf den Wogen des Besucherstroms treiben und schon bald bekam ich das erste Motiv vor die Linse meiner Kamera geschwemmt. Ein wunderschönes Karussell, natürlich im Maßstab 1:12, viele bunte LED-Lämpchen beleuchteten diese filigrane Gebilde, das sich natürlich ebenfalls maßstabsgerecht drehte.

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Natürlich durfte auch das Spielzeug aus dem Erzgebirge nicht fehlen. Herr Hans-Günter Flath bringt seine Spielsachen für die Puppenkinder zu einer Perfektion, die ihresgleichen sucht. Dabei fabriziert er unter anderem auch Spielzeug, das kaum größer als 3 mm ist!

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Auch wieder dabei waren Elfi und Hans Meier aus Hamburg mit ihren tollen Drehorgeln und Gartenmöbeln. Nicht zuletzt auch ihre, in mühsamer Kleinarbeit angefertigten Verkaufskarren fanden das Interesse der Besucher.

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Was ist eine Messe schon ohne die Beiden? Moni und Theresia sind Kult auf den Ausstellungen! Immer gibt es eine Neuheit und das eine oder andere Stück wird natürlich bei Ihnen gekauft. Dieses Mal hatten Sie z.B. einen Weihnachtsstand, eine Puppe die an einer Nähmaschine eifrig schneiderte oder eine die kräftig im Kochtopf rührte, dabei.

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Hier habe ich nun ein kleines Suchbild für Sie. Können Sie entdecken um was es geht? Natürlich, sie haben Recht, Vögel und ihre Nester. So winzig klein, daß man es kaum wahrnimmt. Irmgard Gritzan fertigt diese Tierchen in höchster Vollendung und macht natürlich auch Auftragsarbeiten.

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Hier habe ich Mickey-Mouse und ihre Mutter einmal in einem schlechteren Blickwinkel fotografiert. Ich hoffe nur, die Beiden sind mir nicht böse. Aber na ja, auf ihren Reisen durch die gesamte Republik sind sie eigentlich Kummer gewohnt!

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Natürlich dürfen auch Elke und Axel nicht fehlen. Sie sind in der letzten Zeit zu einem festen Bestandteil von Ausstellungen geworden und fertigen Künstlerpuppen an. Mit diesen Charakterpüppchen haben sie Erfolg bei den Besuchern, zumal die Mimik und Haltung der Püppchen einfach urig ist.

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Ach, es war ein schöner Tag! Viele Freunde haben wir getroffen und hie und da einen Plausch eingelegt. Sybille und Jürgen kamen erst um die Mittagszeit und waren schon recht aufgeregt, denn für sie geht es nächste Woche schon ab nach Chikago, dort wird Sybille mit ihren Mini-Äffchen mal schauen, was die Amerikaner dazu sagen. Sie gehen auf die Mega-Messe als Aussteller und wir wünschen ihnen viel Glück!

Viele Aussteller waren auch wieder dabei, die wir mittlerweile zu unseren Freunden zählen wie zum Beispiel Helga Sadowski, Stefan Wein, Silvia Leiner, Marianne Bopp und einige mehr und ich hoffe, sie sind nicht beleidigt, daß sie nicht erwähnt wurden!

Natürlich genossen wir den Tag in vollen Zügen, zumal am Nachmittag ein wenig mehr Platz zum Schauen war und beendeten unsere Exkursion erst, als die ersten Aussteller bereits anfingen, einzupacken. Das war für uns das Zeichen, die Pferde zu satteln um zusammen mit Sybille und Jürgen im nahen Kornwestheim bei unserem Griechen einzukehren um ein gepflegtes Abendessen zu genießen.

Tja, solche Tage gehen irgendwann auch einmal vorbei und ein wenig traurig gingen wir nach Hause, nicht ohne die Gedanken nach vorne zu richten. Die nächste Messe ist für uns Rheda-Wiedenbrück und auf diese freuen wir uns jetzt eben. Man muss ja irgendwie eine Perspektive haben, oder?

Euer Jürgen

Letzte Aktualisierung 30.05.2018

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